Ex-Schüler Robin Kirchner

Am 10.09.2018 besuchte uns Robin Kirchner, unser ehemaliger Schüler, im WPU-Kurs BSO (Berufs- und Studienorientierung).

Er berichtete von seiner schulischen Laufbahn an der CvW Schule und wie es im Anschluss danach weiterging.
Robin Kirchner ist mittlerweile 23 Jahre alt und studiert aktuell soziale Arbeit an der Fachhochschule.

Momentan befindet er sich dort im 7. Semester und macht voraussichtlich nächstes Jahr seinen Bachelor (of Arts).

Nach dem Realschulabschluss an der CvW beschloss er die Oberstufe zu versuchen, wobei er schnell merkte, dass er es nicht schaffen würde.

Somit verließ Robin nach der 11. Klasse die CvW Schule und setzte seine schulische Laufbahn auf der Fachoberschule Julius-Leber-Schule fort.
Das einjährige Praktikum absolvierte er bei der Lufthansa, während dieser Zeit musste er zwischen seinem Betrieb und der Schule pendeln.
Sein Fachabitur im Bereich Wirtschaft und Verwaltung bestand er mit einem Notendurchschnitt von 1,8.

Nach seinem Fachabitur beschloss er Bauingenieurswesen zu studieren.
Dazu benötigte er ein 3 Monats-Vorpraktikum auf einer Baustelle, denn dies war die Voraussetzung um studieren zu können.
Am Ende des ersten Semesters brach er das Studium allerdings ab, weil er merkte, dass es ihm nicht gefiel.
Während dieser Zeit arbeitete er neben dem Vorpraktikum parallel als Vertretungslehrer an der CvW.
Dadurch stellte er für sich fest, dass es ihm mehr Spaß bereitete mit Menschen zusammen zu arbeiten und begann deshalb soziale Arbeit zu studieren.

Um noch etwas Geld zum Studium dazu zuverdienen, arbeitete er zwischenzeitlich noch als Aushilfskraft beim Blutspendedienst.
Derzeit arbeitet er auf dem Campus der FOS, indem er Kinder von Studenten betreut, also auch schon eine Art Praktikum für die Richtung Sozialarbeit.
Sein Ziel ist es, sich nach dem Bachelor beim Jugendamt zu bewerben und dort eine Stelle zu beginnen, um danach noch seinen Master in Coaching und Supervision zu erreichen.
Zum Abschluss wollte er uns noch mitgeben, dass man das Thema Schule/Abschluss und berufliches Leben von zwei Seiten betrachten kann.
Zum ersten aus der gesellschaftlichen Sicht, und zwar empfiehlt es sich dort den höchst möglichen Schulabschluss zu absolvieren, damit einem danach alle Türen offen stehen.
Aus der zweiten, der menschlichen Sicht, sollte man sich den Themen widmen, an denen man wirklich Interesse hat.

Denn nur wenn man an etwas Interesse hat, ist man gut in dem was man tut. Und wenn man gut ist, ist man auch erfolgreich. Und Erfolg ist doch das, was wir alle im Leben anstreben.

Ein Bericht von Cordula Buchholz und Melike Öz, Klasse 10c