Betriebspraktikum in der 9f

Ein Bericht über die Auswertung von Adriana Schweitzer

Am Montag, den 05. März 2018 haben wir in der Klasse 9f ein Meinungsbarometer zu unserem dreiwöchigen Betriebspraktikum durchgeführt. An der Umfrage haben 22 Schülerinnen und Schüler teilgenommen.

Das Praktikum hat allen Schülerinnen und Schülern der Klasse gefallen. Folgende Gründe gaben sie an. Im Kindergarten gab es immer etwas mit den Kindern zu tun. Ebenso gab es in der Spedition, im Depot, im Inside Hotel und als Arzthelferin immer Aufgaben und es wurde nie langweilig. Beim Fotograf arbeitete man viel mit unterschiedlichen Kunden zusammen. Ein Schüler der Klasse absolvierte sein Betriebspraktikum in einem Fußballverein. Sein Praktikum machte ihm Spaß und er durfte auch Kinder trainieren. Ein weiterer Schüler der Klasse 9f lernte viele Dinge beim Elektriker dazu.

Bei 19 Schülerinnen und Schülern wurden ihre Erwartungen an das Praktikum erfüllt. In der Naxoshalle gab es viel Verschiedenes zu tun und bei Lufthansa Cargo konnte eine Schülerin der Klasse jeden Tag eine andere Abteilung kennen lernen und hat somit viel Neues gesehen. Zwei Schülerinnen und Schüler haben sich zwischen ja und nein gestellt. Sie begründeten dies folgendermaßen: Die eine Schülerin absolvierte ihr Betriebspraktikum in einer Behinderteneinrichtung. Sie hätte gerne mehr von dem Betrieb gesehen. Der andere Schüler hatte als Elektriker der Deutschen Bahn nicht immer eine Aufgabe. Nur von einer Schülerin wurden die Erwartungen nicht erfüllt, da sie beim Fotografen nichts Neues gelernt hatte.

21 Schülerinnen und Schüler der Kasse 9f wurden während ihres Praktikums gut behandelt und betreut. Folgende Gründe gaben sie an: Beim Elektriker der Deutschen Bahn waren alle freundlich und offen zu dem Schüler der Klasse. Es herrschte eine freundschaftliche Stimmung. In der Praxis einer Logopädin sowie in einem Restaurant wurden beide Schülerinnen freundlich aufgenommen. Ein Schüler der Klasse stellte sich zwischen ja und nein. Er absolvierte sein Praktikum im Zoo und berichtete der Klasse, dass er jede Woche woanders war und somit jede Woche einen anderen Betreuer hatte. In der ersten Woche war sein Betreuer nicht so nett und er durfte nicht viel machen. In der zweiten Woche hingegen waren alle nett zu ihm.

Nur sechs Schülerinnen und Schüler sind ihren Berufswünschen näher gekommen. Fünf von ihnen begründeten dies damit, dass sie es spannend fanden und dass sie viel gelernt haben. Ein Schüler erklärte, dass er gemerkt hat, dass der Beruf als Elektriker für ihn nicht in Frage kommt. Neun Schülerinnen und Schüler waren sich noch nicht sicher, ob dies ein Beruf für sie wäre. Darunter war eine Schülerin, die ihr Praktikum im Adlermodemarkt absolvierte und eine, die im Depot arbeitete. Sieben Schülerinnen und Schülern fanden heraus, dass sie sich ihr Praktikum später nicht als Beruf vorstellen könnten. Sie nannten folgende Gründe: Einem Schüler war es beim Zahnarzt zu langweilig und er saß zu viel. Im Restaurant war es einer Mitschülerin zu stressig. Einer weiteren Schülerin fiel es schwer mit manchen Kunden beim Fotograf zu arbeiten. Als Kindergärtnerin konnte es sich eine Schülerin nicht vorstellen zu arbeiten, da der Verdienst so gering ist.

15 Schüler lernten während ihres Praktikums etwas Neues dazu. Darunter waren zum Beispiel das Herstellen einer Krone beim Zahntechniker, eine Blutabnahme als Arzthelferin vorzubereiten, zu erfahren, welches Tier was isst und wie man Rechnungen schreibt. Eine Schülerin, die ihr Praktikum in einer Behinderteneinrichtung absolvierte, erzählte, dass sie lernte, wie man mit Behinderten umgeht, wenn man sie nicht versteht. Bei der Floristin lernte eine weitere Schülerin der Klasse zum Beispiel dazu, welche Pflanzen wie gepflegt werden müssen. Vier Schüler der Klasse lernten nur ein wenig dazu. Ein Schüler berichtete, dass er bereits viel wusste und dass es nicht viel zu lernen gab. Er absolvierte sein Praktikum in einem Fußballverein. Drei Schülerinnen und Schüler lernten in ihrem Praktikum nichts dazu. Eine Schülerin, die ihr Praktikum im Kindergarten absolviere, erklärte, dass sie eigentlich nur mit den Kindern spielte und redete.

Nur sechs Schülerinnen und Schüler würden gerne auch in der 10. Klasse ein Praktikum machen. Dies begründeten sie folgendermaßen: Es gibt so viele Berufe und man sollte die Chancen nutzen, sich möglichst viele davon anzuschauen. Außerdem würde ein Schüler der Klasse gerne neue Berufe ausprobieren. Vier Schüler der Klasse waren sich unsicher ob sie in der 10. Klasse ein weiters Betriebspraktikum absolvieren wollen. Die restlichen 12 Schüler der Klasse 9f würden ungern ein weiters Praktikum in der 10. Klasse machen. Ein Schüler war der Meinung, dass man in der Zeit des Praktikums mehr in der Schule lernt als in einem Betrieb. Ein anderer begründete seine Meinung folgendermaßen. Er sieht das Praktikum als verschwendete Zeit an, da man nur ein Praktikant ist und sich kein Wissen vom Beruf aneigne.

Es war spannend die verschiedenen Eindrücke und Meinungen mit den Klassenkameraden auszutauschen.

Adriana Schweitzer
Klasse 9F