Tischtennis: Silber und Bronze beim Bundesfinale “Jugend trainiert für Olympia”

Carl-von-Weinberg-Schule erneut mit super Bilanz im Bundesvergleich

Beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" (JtfO) in Berlin sorgte die Carl-von-Weinberg-Schule für einige spannende und herzzerreißende Spiele.

Mit einem starken zweiten Platz (WK) II der Jungen (Jahrgänge 2000 – 2003), sowie einer Bronzemedaille bei den Jungen der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2002 – 2005) sorgte man für zufriedene Gesichter unter den Spielern und den verantwortlichen Lehrertrainern Inka Dömges und Johannes Herrmann.

Die Jungen-Mannschaft der WK II konnten sich im vergangenen Jahr gegen alle anderen Mannschaften aus den 16 Bundesländern durchsetzen und gewann dabei das Bundesfinale gegen den amtierenden Weltmeister aus Düsseldorf.

Dieses Jahr scheiterten die Jungs allerdings am Lessing Gymnasium aus Düsseldorf und konnten sich somit nicht für die Weltmeisterschaften auf Malta qualifizieren. Zwar ging das Team der CvW-Schule zunächst mit einem 2:1 in Führung, verlor am Ende allerdings trotzdem mit 2:5. Dennoch hat das Team alles gegeben und es den favorisierten Düsseldorfern nicht leicht gemacht und sorgte somit für ein spannendes Finale.

Die Carl-von-Weinberg-Schule bleibt mit diesen Erfolgen die erfolgreichsten Schule im Tischtennis in Deutschland der letzten Jahre. Beim alljährlichen Schulsportgroßereignis kämpfen jedes Jahr über 800.000 Schülerinnen und Schülern um den Sieg in 16 Sportarten. Bei den prestigeträchtigen Vergleichswettkämpfen der besten Schulen aus allen Bundesländern treten an zwei Wettkampftagen im Tischtennis in der Bundeshauptstadt knapp 400 Schülerinnen und Schüler gegeneinander an.
Die siebenköpfige Jungenmannschaft mit Niels Felder, Adam Janicki, Robert Volkmann, Usamah Latif, Leon Pradler, Gaganpreet Sohal und Daniel Becker setzte sich zunächst souverän in den Gruppenspielen durch und verlor dabei kein einziges Spiel in allen drei Partien.

Im Viertelfinale gab es dann ebenfalls ein deutliches 5 : 0 gegen das Kopernikus Gymnasium aus Bargteheide (Schleswig-Holstein). Im Halbfinale traf man auf die Sieger des Viertelfinals aus Thüringen. Auch die Mannschaft aus Thüringen unterlag der Carl-von-Weinberg-Schule klar mit 5:2. Nachdem man im letzten Jahr gegen die mit zahlreichen Nationalspielern gespickten Mannschaft aus NRW gewinnen konnte, entwickelte sich auch in diesem Jahr wieder ein Spiel auf Augenhöhe und Nervenkitzel bis zum Schluss.

Unter den Augen der Zuständigen des Kultusministeriums aus Hessen konnten die Jungs mit Teamgeist und viel Kampf ein ausgeglichenes Spiel abliefern. Nach einer 2:1 Führung drehten die Düsseldorfer das Spiel zu einem 5:2. Nahezu alle weiteren Begegnungen in der Halle waren bereits beendet, so dass sich eine große Menschentraube um die beiden Spielcourts bildete und gespannt mitfieberte.


Im letzten Jahr reichte es für unsere jüngere Mannschaft zum Silberplatz. Auch dieses Jahr dominierte die jüngere Jungen-Mannschaft ihre Gegner in der Vorrunde nach Belieben und gaben nur zwei Spiele in drei Partien ab. Im Vergleich zum Vorjahr waren dieses Jahr zwei neue Spieler dabei, die zum ersten Mal mit in Berlin waren. Im Viertelfinale konnten sich unsere Schüler nach einer guten Gruppenphase ebenfalls mit einem 5:1 Sieg klar über die Gegner aus Sachsen hinwegsetzen.

Im Halbfinale trafen wir auf die Humboldtschule aus Hannover, die den Wettkampf vergangenes Jahr gewann. Die Jungs lieferten eine “Mega-Leistung” ab, standen im Entscheidungsdoppel sogar bereits kurz vor dem Sieg. Allerdings unterlag Liam Rauck seinem gegenüber dann doch, womit das Entscheidungsdoppel nach hoher Führung abgebrochen wurde.

So musste man sich im vorweggenommenen Finale mit 3:5 geschlagen geben. Das Spiel um Platz 3 war dann wieder eine klare Angelegenheit für die Mannschaft der Carl-von-Weinberg-Schule und man gewann mit 5:1 und erreichte somit die Bronzemedaille.

Bei der Siegerehrung konnten beide Teams eine Nachbildung des Brandenburger Tors als Trophäe als Preis für den 2. und 3. Platz in Empfang nehmen.

„Auch wenn wir in diesem Jahr erstmals nach etlichen Jahren keine Goldmedaille mit nach Hause nehmen konnten, sind wir mit dem Resultat sehr zufrieden. Das Ergebnis ist das Resultat der intensiven Zusammenarbeit mit dem Hessischen Tischtennis-Verband. Das Verbundsystem der Eliteschule des Sports mit dem OSP Hessen und dem Haus der Athleten ist seit Jahren konstant auf höchstem Niveau zu finden.“ resümiert Lehrertrainer Johannes Herrmann.



Aufstellung Jungen WK II:

1. Niels Felder
2. Adam Janicki
3. Robert Volkmann
4. Usamah Latif
5. Leon Pradler
6. Gaganpreet Sohal
7. Daniel Becker



Aufstellung Jungen WK III:

1. Maximilian Schlicke
2. Cyril Menner
3. Alessandro Felzer
4. Liam Rauck
5. Alwin Bläser
6. Jacob Nissen
7. Alessandro Pistara