Ein Hocker aus Ulm?

Ein Bericht und Fotos aus der Holzwerkstatt im Jahrgang 10


Der Jahrgang 10 nahm in der Holzwerkstatt seine Arbeit mit dem Entwurf eines Hockers auf. Vorbild war der „Ulmer Hocker“ von Max Bill. Besonderheit des Hockers ist die modulare Funktion, wodurch das Produkt als Sitzgelegenheit, Nachttisch oder als Regalsystem genutzt werden kann. Die Schüler lernen an diesem Produkt die Zapfen-Schlitz-Verbindung, die mit dem Stechbeitel ausgestemmt wird.

Mit Hilfe der Überblattung wurden des Weiteren Keilrahmen produziert, die die Schüler mit abgeschriebenen Landkarten bezogen. Im weiteren Schritt werden die fertigen Leinwände im Fachbereich Kunst gestaltet.

Seit Beginn des Jahres arbeitet eine Schülergruppe am Bau des schuleigenen Bienenhauses. Es wurde von einfachen Nagelverbindungen abgesehen und anspruchsvollere Verbindungstechniken mit Stemmeisen und Klüpfel ausgearbeitet. Diese dienen dem konstruktiven Schutz. Aktuell planen die Schüler eigene Projekte zum Thema „Sitzmöglichkeiten“. Sie kreieren Entwürfe, fertigen Skizzen an und konzipieren die Konstruktion, bevor sie an die eigene praktische Umsetzung gehen.