Rap, Goethe und Zungenbrecher

Ein Bericht von Emma und Leonie aus dem WPU-Kurs Rhetorik und Sprache in der 10. Jahrgangsstufe

Im WPU-Kurs bei Frau Schreiner haben wir sehr viel darüber gelernt, wie man durch Gestik und Mimik einen Vortrag lebendiger gestalten kann. Das ist uns aufgefallen, als wir einen Gegenstand (z.B. eine Sonnenbrille, Verkehrshütchen, Haargummi…) bekommen haben und wir sie als „Die beste Erfindung der Welt“ den anderen vorstellen sollten.

Wir haben außerdem immer wieder kreativ mit Sprache gearbeitet, zum Beispiel Assoziationsketten entwickelt und aus diesen dann Geschichten geschrieben. Dabei bekamen wir vorgegeben, welche Art von Geschichte es werden sollte. Das war nicht immer ganz einfach, denn normalerweise würde man ja eine Liebesgeschichte nicht unbedingt mit einem Satz beginnen, in dem das Wort Rollator vorkommt.

Durch diese Übungen haben wir auch sehr viel fürs Präsentieren vor der Klasse gelernt. Durch Merkspiele und Zungenbrecher, die wir am Anfang der Stunde aufsagen mussten, haben wir auch unser Gedächtnis trainiert und darauf geachtet, deutlicher zu sprechen, was ja bei Zungenbrechern sehr schwer ist.
Unser Hauptprojekt des Unterrichts ist jedoch ein Rap des Zauberlehrlings von Goethe. Zuerst haben wir uns mit dem Inhalt der Ballade beschäftigt und dann daran gearbeitet, diese in einen Rap umzusetzen. Dann wurde jeder für eine Strophe eingeteilt, die er alleine rappen muss, den Refrain sprechen alle zusammen. Das Üben war sehr schwer, da der Zauberlehrling nicht so leicht ist und auch sehr schnell gerappt werden muss. Zum Refrain tanzen wir auch noch, es hat lange gedauert, bis wir uns auf Schritte geeinigt haben und alles gleichzeitig klappte. Am Ende werden wir uns jetzt noch dabei filmen, damit wir auch sehen können, was wir im Kurs schon alles gelernt haben.

Durch den Kurs haben wir sehr viele neue Erkenntnisse über Rhetorik und Sprache erlangt, die wir immer und überall nutzen können. Es hat uns sehr gut gefallen, da der Unterricht immer abwechslungsreich und kreativ gestaltet war.

Von Emma Keil & Leonie Laier, 10D